Verantwortung übernehmen, auch wenn es wehtut
Als Selbstständiger mit Jomili Design stehe ich täglich vor der Frage: Wie kann ich mit meiner Arbeit nicht nur meinen Lebensunterhalt bestreiten, sondern auch etwas bewegen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen?
Vor einigen Monaten verlor ich einen Stammkunden, weil ich in einer privaten politischen Diskussion mit ihm um Fakten gebeten habe. Meine Fakten, konnte ich mit Metastudien, aktuellen statistischen Erhebungen und Berichten untermauern. Die Faktenlage der Gegenseite basierte leider jedoch nur auf Wahrnehmung, Hören-Sagen und Erlebnissen anderer. Der Kunde konnte letztlich nicht mehr zwischen privat & geschäftlich differenzieren und verließ Jomili Design.
Lange habe ich über diesen Vorfall geschwiegen und mir geschworen in Zukunft als Gründer von Jomili Design keine politischen Diskussionen mehr zu führen. Doch das bin nicht ich, das ist nicht Jomili Design und insgesamt hat mich dieser Vorfall am Ende bestärkt:
Ich will nicht schweigen, wenn es um Demokratie, Teilhabe und Persönlichkeitsentfaltung geht!
Warum ich mich engagiere – und warum es mir ein Anliegen ist
Neben meiner beruflichen Tätigkeit als Softwareentwickler und meiner Selbstständigkeit bei Jomili Design, bin ich Vorstandsvorsitzender im Förderverein Kindertagesstätte Weltentdecker e.V., Übungsleiter im Turn- & Artistik Company Jena e.V. und Mitglied im Auerworld Festival e.V.. Mir liegt am Herzen, dass Kinder und Jugendliche Räume bekommen, um sich frei zu entfalten – und dass unsere Gesellschaft lebendig bleibt. Doch Engagement kostet Zeit. Und manchmal ist das Zeitkontingent von mir einfach ausgeschöpft.
Die Lösung: Finanzielle Unterstützung für Organisationen, die kämpfen
Seit drei Jahren unterstützt Jomili Design bereits Campact e.V. mit über 100€ jährlich. Warum Campact? Weil sie mit über 4,25 Millionen Menschen für progressive Politik kämpfen – für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine starke Zivilgesellschaft. Ihre Kampagnen haben bereits erreicht, dass:
- Parteinahe Stiftungen sich künftig für Demokratie und Völkerverständigung einsetzen müssen, um Steuergelder zu erhalten.
- Das Magazin „Compact“ vom Innenministerium als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde – mit einem Verkaufsverbot als Folge.
Das sind Erfolge, die zeigen: Gemeinsam können wir etwas verändern.
Warum ich das öffentlich mache – trotz Risiko
Ich weiß, dass politische Haltung nicht jedem gefällt. Aber ich glaube, dass Unternehmen – auch kleine wie meins – eine gesellschaftliche Verantwortung haben. Wenn wir schweigen, überlassen wir das Feld denen, die unsere demokratischen Werte nicht teilen. Deshalb schreibe ich diesen Artikel: Um zu zeigen, dass es möglich ist, Gewinne zu teilen – und dass es sich lohnt.
Wie du mitmachen kannst
Du musst nicht selbst spenden oder dich engagieren. Aber vielleicht inspiriert dich dieser Artikel, über deine eigenen Werte nachzudenken – und wie du sie in deinem Alltag leben kannst. Wenn du mehr über Campact erfahren möchtest, schau gerne auf ihrer Website vorbei.
Fazit: Es geht um mehr als Geld
Am Ende geht es nicht nur um die 100€ im Jahr. Es geht darum, Haltung zu zeigen – und zu beweisen, dass Wirtschaft und gesellschaftlich demokratische Werte kein Widerspruch sein müssen.